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    Gewerbeanmeldung Kosten 2026: Gebühren + typische Zusatzkosten (Tabelle)

    Kurzantwort (2026)

    Die Gewerbeanmeldung kostet 2026 je nach Stadt/Gemeinde meist 15–60 €.

    Zusatzkosten sind je nach Gewerbe möglich (z. B. Führungszeugnis 13 €, Registerauszug 13 €).

    Stand: 2026 (aktualisiert) · Gebühren können variieren · Warum schwankt das?

    Autor: Gewerbe-Anmeldung.com RedaktionFachliche Prüfung: G. Weber
    Letzte Aktualisierung (Inhalt): 16.02.2026Letzte Prüfung (Quellen): April 2026

    Quellenprüfung = Abgleich der verlinkten Gebühren-/Serviceportale. Inhalte werden bei Änderungen aktualisiert.

    Gewerbeanmeldung: Gebühren nach Stadt (Tabelle)

    Die Gebühren für die Gewerbeanmeldung variieren je nach Gemeinde zwischen 15 und 60 Euro. Die Gebühr wird direkt bei der Gemeinde entrichtet, häufig in bar. Einige Städte akzeptieren auch EC-Kartenzahlung.

    Beispiele – Gebühren können abweichen. Stand: 2026.

    Stadt Anmeldung Ummeldung Abmeldung
    Berlin 26 € 20 € kostenlos
    Hamburg 20 € 20 € kostenlos
    München 47 € 47 € kostenlos
    Köln 26 € 26 € kostenlos
    Frankfurt 25 € 25 € kostenlos
    Düsseldorf 26 € 26 € kostenlos
    Stuttgart 54 € 54 € kostenlos
    Leipzig 20 € 20 € kostenlos
    Dresden 20 € 20 € kostenlos
    Hannover 35 € 35 € kostenlos
    Nürnberg 40 € 40 € kostenlos

    Für verbindliche Beträge erkundigen Sie sich bei Ihrem lokalen Gewerbeamt.

    Zusammenfassung:

    • Günstigste Beispiele: Hamburg, Leipzig, Dresden (je 20 €)
    • Teuerste Beispiele: Stuttgart (54 €), München (47 €)
    • Abmeldung in allen aufgeführten Städten kostenlos
    • Ummeldung kostet häufig genauso viel wie die Anmeldung
    • Zusatzkosten je nach Branche möglich (siehe unten)

    Warum unterscheiden sich Gebühren je nach Stadt?

    Jede Kommune legt ihre Verwaltungsgebühren selbst fest. Die Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Landesrecht und den kommunalen Gebührensatzungen. Größere Städte mit höheren Verwaltungskosten erheben typischerweise höhere Gebühren.

    Versteckte / typische Zusatzkosten

    Neben der reinen Anmeldegebühr können je nach Gewerbe weitere Kosten anfallen. Besonders bei erlaubnispflichtigen Gewerben (Gastronomie, Sicherheit, Handwerk) kommen zusätzliche Nachweise und deren Gebühren hinzu.

    Wann fallen Zusatzkosten wirklich an?

    Zusatzkosten entstehen, wenn Ihr Gewerbe eine besondere Erlaubnis oder Genehmigung erfordert. Typisch betroffen: Gastronomie (Gesundheitszeugnis, Gaststättenerlaubnis), Sicherheitsgewerbe (§34a-Sachkundeprüfung), zulassungspflichtiges Handwerk (Meisterbrief / Handwerkskammer).

    Für wen ist das relevant?

    Erlaubnispflichtige Gewerbe betreffen z. B. Gastronomen, Makler, Taxiunternehmer, Handwerker und Sicherheitsdienste. Für einfache Gewerbe (z. B. Onlinehandel) fallen meist keine Zusatzkosten an.

    Zusätzliche Unterlagen Kosten (ca.) Benötigt für
    Polizeiliches Führungszeugnis 13 € Erlaubnispflichtige Gewerbe
    Gewerbezentralregisterauszug 13 € Erlaubnispflichtige Gewerbe
    Gesundheitszeugnis 20–35 € Gastronomie, Lebensmittel
    IHK-Unterrichtung (Gastronomie) 80–150 € Gaststätten mit Alkohol
    Sachkundeprüfung §34a 150–400 € Sicherheitsgewerbe
    Handwerkskammer-Eintragung 150–500 € Zulassungspflichtige Handwerke

    Gewerbeummeldung & Gewerbeabmeldung: Kosten

    Was kostet die Gewerbeummeldung 2026?

    Die Gewerbeummeldung kostet in der Regel genauso viel wie eine Neuanmeldung: 15–60 €.

    Wichtig bei Personengesellschaften: Die Gebühr fällt für jeden anzeigepflichtigen Gesellschafter einzeln an.

    Ist die Gewerbeabmeldung kostenlos?

    Die Gewerbeabmeldung ist in den meisten Städten gebührenfrei. Nur wenige Kommunen erheben eine kleine Bearbeitungsgebühr.

    Ruhendes Gewerbe

    Ein ruhendes Gewerbe verursacht in der Regel keine zusätzlichen Gebühren. Die Mitteilung an Finanzamt und Gemeinde ist formlos möglich.

    Bar, EC, Online-Zahlung: Was ist üblich?

    Die meisten Gewerbeämter akzeptieren Barzahlung als Standardverfahren. Größere Städte bieten zunehmend auch EC-Kartenzahlung an. Vereinzelt ist eine Online-Bezahlung bei digitaler Gewerbeanmeldung möglich – das ist aber noch die Ausnahme. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrem zuständigen Gewerbeamt.

    Checkliste: Was kostet es bei mir?

    Beantworten Sie kurz, um eine Orientierung zu den möglichen Kosten zu erhalten:

    Ihre geschätzten Kosten:

    • Anmeldegebühr: 15–60 €

    Richtwerte – die tatsächlichen Gebühren legt Ihre Gemeinde fest.

    Laufende Kosten nach der Gewerbeanmeldung

    Die Anmeldegebühr ist nur der Anfang. Als Selbständiger sollten Sie folgende laufende Kosten einplanen:

    • IHK-Beitrag: Pflichtmitgliedschaft, je nach Umsatz (Existenzgründer oft befreit)
    • Berufsgenossenschaft: Pflichtversicherung für Arbeitsunfälle
    • Krankenversicherung: Als Selbständiger müssen Sie sich selbst versichern
    • Betriebshaftpflicht: Empfohlen, schützt vor Schadensersatzansprüchen

    Quellen & Methodik (so prüfen wir Gebühren)

    Die auf dieser Seite genannten Beträge sind Beispielwerte und typische Richtwerte, die auf öffentlich zugänglichen kommunalen Gebührenordnungen und Serviceportalen basieren. Sie stellen keine verbindlichen Gebührenauskünfte dar.

    Unsere Redaktion prüft die verlinkten Quellen regelmäßig und aktualisiert die Angaben bei relevanten Änderungen. Für verbindliche Beträge wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Gewerbeamt.

    Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Für verbindliche Beträge bitte beim zuständigen Gewerbeamt nachsehen.

    Ausgewählte Quellen:

    FAQ: Häufige Fragen zu Gewerbeanmeldung Kosten

    Nächster Kostenblock nach der Anmeldung: Krankenversicherung

    Für die meisten Selbständigen ist die Krankenversicherung der größte monatliche Kostenfaktor nach der Gewerbeanmeldung. In der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung können die Beiträge schnell bei 800–900 € monatlich liegen. Je nach persönlicher Situation kann eine private Krankenversicherung günstiger sein.

    Ein unverbindlicher Vergleich kann helfen, die eigene Situation einzuordnen.

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