Geprüft von G. Weber (Fachredaktion)·Stand: Februar 2026GKV → PKV wechseln als Selbständiger 2026: Voraussetzungen, Ablauf, Fristen – so vermeiden Sie typische Fehler
Schnell-Überblick (TL;DR)
- Selbständige können häufig grundsätzlich in die PKV wechseln – bei Mischfällen (zusätzliche Anstellung) gelten jedoch besondere Voraussetzungen (JAEG relevant für Arbeitnehmer).
- Der PKV-Wechsel hängt praktisch an: Gesundheitsprüfung, gewünschtem Leistungsniveau, Budget und langfristiger Planung.
- Frist in der GKV: Kündigung wirkt in der Regel zum Ende des übernächsten Monats (2 Monate) → Wechseltermin planen (keine Versorgungslücke).
- Wichtig: Nicht "einfach kündigen" ohne neue Absicherung – Anschlussversicherung/nahtloser Übergang beachten.
- Für Familien (Partner/Kinder): GKV kann Vorteile haben (Familienversicherung) → PKV muss separat kalkuliert werden.
- "High-intent Profil": hohes stabiles Einkommen, eher gesund, kinderlos/single, GmbH/UG-GF ≥50%, Berater/IT → PKV-Check lohnt oft zur Orientierung.
- Risiko: Mit zunehmendem Alter/Diagnosen kann es schwieriger/teurer werden → Timing kann relevant sein (neutral formulieren).
- Nächster Schritt: unverbindlich prüfen, welche Optionen Ihr Profil hat (ohne Abschlussdruck).
Für wen ist der Wechsel besonders relevant?
High-Intent Profile (typische PKV-Kandidaten)
IT / Consulting / Freiberuf
Stabil hohes Einkommen, hohe Liquidität, wenig Arztbesuche
Stabiles Einkommen ermöglicht langfristige PKV-Planung; geringe Arztbesuche bedeuten oft gute Risikoklasse.
Einstiegsalter, Tarifoptionen mit/ohne Selbstbehalt, Krankentagegeld-Absicherung prüfen.
GmbH/UG Geschäftsführer (≥50% Anteile)
Klarer sozialversicherungsrechtlicher Status, hohes Einkommen
Als beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer typischerweise nicht sozialversicherungspflichtig → freie Wahl zwischen GKV und PKV.
Status prüfen lassen, Beitragsvergleich mit aktuellem GKV-Höchstbeitrag.
Solo-Selbständig ohne Kinder
Familienversicherung irrelevant – volle Flexibilität
Ohne Kinder/Partner entfällt der GKV-Vorteil der beitragsfreien Mitversicherung.
Leistungsvergleich ambulant/stationär/Zahn, Selbstbehalt-Optionen.
Preis-/Leistungsfrust (Höchstbeitrag + Zusatzbeitrag)
Will Planbarkeit und bessere Leistungen statt GKV-Maximum
Bei Höchstbeitrag (~1.000€+/Monat) und Unzufriedenheit mit GKV-Leistungen kann PKV attraktiver sein.
Aktuellen GKV-Beitrag mit PKV-Alternativen vergleichen, Leistungsunterschiede prüfen.
Wechselwunsch 'solange noch gesund'
Risikologik verstanden – Timing kann eine Rolle spielen
PKV ist risikobasiert: Je jünger und gesünder beim Einstieg, desto günstiger die Konditionen typischerweise.
Risikovoranfrage vorbereiten, Gesundheitsunterlagen sammeln.
Profile mit besonderem Prüfbedarf
Familie mit mehreren Mitversicherten
Kinder und Partner beitragsfrei in GKV mitversichert
In der PKV benötigt jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag. PKV kann trotzdem passen – erfordert aber saubere Kalkulation der Gesamtkosten.
Hohes Gesundheitsrisiko / umfangreiche Vorerkrankungen
Chronische Erkrankungen, regelmäßige Behandlungen
PKV kann trotzdem möglich sein, aber braucht saubere Risikovoranfrage/Strategie. Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse sind möglich.
Voraussetzungen: Kann ich als Selbständiger überhaupt in die PKV?
Grundsätzlich ist die PKV für viele Selbständige möglich. Anders als bei Arbeitnehmern gibt es für hauptberuflich Selbständige keine Einkommensgrenze (JAEG), die überschritten werden muss. Entscheidend sind eher: Ihr aktueller Versicherungsstatus, eventuelle Mischfälle und Ihre persönliche Situation.
Mischfälle: Wenn Sie zusätzlich zu Ihrer Selbständigkeit angestellt sind, kann Versicherungspflicht bestehen. In diesem Fall ist die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) relevant. Erst wenn diese überschritten wird, können Sie sich von der Versicherungspflicht befreien lassen.
Schnell-Check: Ihre Ausgangssituation
"Nur selbständig?"
→ PKV meist grundsätzlich möglich → weiter zu Gesundheitsprüfung
"Selbständig + Angestellt?"
→ Prüfe: Versicherungspflichtig? Überwiegt die Selbständigkeit? JAEG überschritten?
"Familienversicherung relevant?"
→ GKV-Vorteil prüfen: Kinder/Partner beitragsfrei mitversichert?
| Thema | Warum wichtig | Was Sie prüfen | Typischer Fehler |
|---|---|---|---|
| Status (selbständig/angestellt/misch) | Bestimmt Wahlfreiheit zwischen GKV und PKV | Überwiegt Selbständigkeit? Gibt es einen Nebenjob? | Versicherungspflicht durch Nebenjob übersehen |
| Familienabsicherung | Kinder/Partner können GKV-Vorteil bedeuten | Wer ist mitzuversichern? Eigene Verträge nötig? | Familienkosten bei PKV unterschätzt |
| Alter & Gesundheitszustand | Beeinflusst PKV-Beitrag und Annahmeentscheidung | Vorerkrankungen? Regelmäßige Medikamente? | Gesundheitsangaben unvollständig |
| Budget & Selbstbehalt | PKV erfordert langfristige Zahlungsfähigkeit | Welcher monatliche Beitrag ist tragbar? | Selbstbehalt zu hoch/niedrig gewählt |
| Leistungswünsche | Ambulant/Stationär/Zahn – Tarif muss passen | Was ist mir wichtig? Chefarzt, Einzelzimmer? | Nur nach Preis entschieden, nicht nach Leistung |
| Kündigungs-/Wechseltermin | GKV-Fristen müssen eingehalten werden | Wann kann ich frühestens wechseln? | Kündigungsfrist falsch berechnet |
| Langfristige Perspektive | Rückweg GKV→PKV kann eingeschränkt sein | Plane ich dauerhaft selbständig zu bleiben? | Rückkehrlogik ignoriert (55+ Hinweis) |
Hinweis zur Rückkehr: Der Wechsel von der PKV zurück in die GKV ist ab 55 Jahren typischerweise erschwert. Dies sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden, ist aber kein Grund zur Panik – viele Selbständige bleiben bewusst langfristig in der PKV. Mehr dazu: KV Wechseln
Gesundheitsprüfung & Risikovoranfrage: So vermeiden Sie teure Fehler
Die PKV ist risikobasiert – das bedeutet, Ihr Gesundheitszustand beeinflusst den Beitrag und die Annahmeentscheidung. Gesundheitsfragen sind dabei völlig normal und kein Grund zur Sorge, wenn Sie sich gut vorbereiten.
Wichtig: Eine anonyme Risikovoranfrage kann helfen, Ihre Chancen einzuschätzen, ohne sofort einen formellen Antrag zu stellen. So vermeiden Sie einen Eintrag bei Ablehnung.
Was wird typischerweise gefragt?
- • Ambulante Behandlungen der letzten 5–10 Jahre
- • Stationäre Aufenthalte (häufig 10 Jahre)
- • Aktuelle und frühere Medikamente
- • Chronische Erkrankungen
- • Psychotherapeutische Behandlungen
- • Geplante Operationen oder Behandlungen
Hinweis: Zeiträume und Details variieren je nach Versicherer.
Diese Unterlagen sind Gold wert
- • Medikationsplan: Aktuelle und frühere Medikamente
- • Befundberichte: Von Fachärzten, Krankenhäusern
- • Diagnosenliste: ICD-Codes wenn möglich
- • Arztbriefe: Entlassungsberichte, OP-Berichte
- • Hausarzt-Dokumentation: Übersicht der letzten Jahre
Das sollten Sie NICHT tun
- • Gesundheitsangaben unvollständig oder falsch machen (kann zur Vertragsanfechtung führen)
- • Ohne Vorbereitung einen formellen Antrag stellen
- • Relevante Diagnosen verschweigen ("wird schon nicht auffallen")
→ Ausführlicher Ratgeber: Gesundheitsprüfung & Risikovoranfrage
Ablauf: In 7 Schritten von der GKV in die PKV wechseln (ohne Lücke)
Profil klären
Klären Sie Ihren Status (nur selbständig oder Mischfall?), Familienbedarf, Budget und Ihre Ziele. Was erwarten Sie von Ihrer Krankenversicherung?
Tarif- und Leistungswünsche definieren
Was ist Ihnen wichtig? Ambulante Versorgung, Chefarztbehandlung, Einzelzimmer, Zahnersatz? Unterscheiden Sie zwischen 'Muss' und 'Kann'.
Gesundheitsdaten vorbereiten
Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen: Diagnosenliste, Medikamente, Arztberichte. Je vollständiger, desto besser die Risikoeinschätzung.
(Optional) Anonyme Risikovoranfrage durchführen
Bevor Sie einen formellen Antrag stellen: Über eine anonyme Voranfrage können Sie Ihre Chancen einschätzen, ohne einen Eintrag zu riskieren.
PKV-Antrag stellen
Wenn die Risikovoranfrage positiv war: Stellen Sie den formellen Antrag bei dem passenden Versicherer. Alle Gesundheitsfragen vollständig beantworten.
Annahme & Versicherungsbeginn schriftlich fixieren
Bestätigung der Annahme abwarten. Startdatum schriftlich festhalten – erst dann ist die PKV-Absicherung gesichert.
GKV kündigen und nahtlosen Übergang sichern
Erst nach bestätigtem PKV-Beginn: GKV kündigen mit Angabe des Kündigungstermins. Fristen beachten (2 Monate zum Monatsende). Keine Lücke entstehen lassen.
Typischer Zeitrahmen (Orientierung)
Wichtige Warnung
Nie ohne bestätigten PKV-Beginn die GKV kündigen! Ohne nahtlose Anschlussversicherung riskieren Sie Stress und Versorgungslücken. Erst wenn Sie die schriftliche PKV-Bestätigung haben, können Sie sicher kündigen.
Fristen: Wann endet meine GKV – und wann beginnt die PKV?
Standard-Kündigungslogik GKV: Die Kündigung Ihrer freiwilligen GKV-Mitgliedschaft wird in der Regel zum Ende des übernächsten Monats wirksam. Das bedeutet: Sie haben typischerweise 2 Monate Vorlauf zum Monatsende.
Bindung/Wahltarife: Wenn Sie einen Wahltarif mit Mindestbindung abgeschlossen haben, können längere Fristen gelten. Prüfen Sie Ihren GKV-Vertrag auf Sonderregelungen.
Wechseltermin-Rechner (Orientierung)
Beispiele:
- • Kündigung im Februar → wirksam zum Ende April → PKV ab 1. Mai
- • Kündigung im Mai → wirksam zum Ende Juli → PKV ab 1. August
- • Kündigung im Oktober → wirksam zum Ende Dezember → PKV ab 1. Januar
Häufige Fristen-Fehler
- • Kündigung zu spät: Startdatum verschiebt sich um einen weiteren Monat
- • PKV-Start unklar: Ohne schriftliche Bestätigung riskieren Sie Lücken/Chaos
- • Wahltarif-Bindung übersehen: Längere Kündigungsfristen als Standard
Lohnt es sich finanziell? (Realistische Orientierung statt Werbeversprechen)
Die ehrliche Antwort: Es hängt von Ihrem individuellen Profil ab. Bei hohem Einkommen nähert sich der GKV-Beitrag dem Höchstbeitrag (~1.000€+/Monat inkl. Pflege). PKV-Beiträge hängen dagegen von Alter, Gesundheit, Tarif und Selbstbehalt ab.
Wir versprechen keine "garantierten Einsparungen" – aber für bestimmte Profile kann ein Vergleich zeigen, ob PKV bei gleichem oder niedrigerem Beitrag mehr Leistung bietet.
| Profil | GKV typischer Hebel | PKV Hebel | Wichtiges Risiko/Trade-off |
|---|---|---|---|
| Hoch/stabil, gesund, kinderlos | Höchstbeitrag bei hohem Einkommen | Oft günstiger bei guter Gesundheit, mehr Leistung | Rückweg eingeschränkt; Beitrag kann im Alter steigen |
| Mit Familie (Partner/Kinder) | Familienversicherung beitragsfrei | Jeder braucht eigenen Vertrag | Familienkosten können GKV-Vorteil aufheben |
| Älter / mit Diagnosen | Keine Gesundheitsprüfung, stabiler Beitrag | Risikozuschläge möglich, eingeschränkte Tarifwahl | Voranfrage wichtig; Leistungsausschlüsse prüfen |
| GmbH-GF ≥50% | Freiwillig versichert, Höchstbeitrag bei gutem Gehalt | Freie Wahl, oft günstigere/bessere Optionen | Status prüfen (sozialversicherungsfrei?) |
2-Minuten Orientierung
Ein unverbindlicher Vergleich zeigt Ihnen, welche PKV-Optionen bei Ihrem Profil grundsätzlich bestehen – ohne Abschlussdruck, kostenlos, und mit Einschätzung Ihrer groben Beitragsspanne.
→ Meine PKV-Optionen unverbindlich prüfenTop 10 Fehler beim GKV→PKV-Wechsel (und wie Sie sie vermeiden)
GKV kündigen ohne bestätigten PKV-Beginn
Risiko: Versorgungslücke, Stress, Anschlussversicherung nötig
Fix: Erst kündigen, wenn PKV-Bestätigung schriftlich vorliegt
Gesundheitsangaben unvollständig
Risiko: Vertragsanfechtung, Leistungsausschluss nachträglich
Fix: Alle Diagnosen und Behandlungen vollständig angeben
Kein Risikovoranfrage-Prozess genutzt
Risiko: Ablehnung wird bei Versicherern gespeichert
Fix: Anonyme Voranfrage nutzen, bevor formeller Antrag
Nur nach Preis entscheiden, nicht nach Leistung
Risiko: Unterversicherung, wichtige Leistungen fehlen
Fix: Leistungsvergleich ambulant/stationär/Zahn durchführen
Familie falsch kalkuliert
Risiko: PKV-Kosten für Familie deutlich höher als erwartet
Fix: Gesamtkosten inkl. Kinder/Partner berechnen
Selbstbehalt unpassend gewählt
Risiko: Zu hoher SB = im Krankheitsfall teuer; zu niedriger = hoher Beitrag
Fix: Selbstbehalt an finanzielle Reserven anpassen
Kündigungsfrist falsch verstanden
Risiko: Wechseltermin verschiebt sich, doppelte Kosten
Fix: 2 Monate zum Monatsende = Ende übernächster Monat
Tarif ohne langfristige Perspektive gewählt
Risiko: Billigtarif heute, hohe Beiträge im Alter
Fix: Altersrückstellungen und Beitragsstabilität prüfen
Dokumentation fehlt
Risiko: Im Streitfall kein Nachweis über Zusagen/Anträge
Fix: Alle Anträge, Bestätigungen, Korrespondenz aufbewahren
Rückkehrlogik ignoriert
Risiko: Wechsel zurück in GKV ab 55 erschwert
Fix: Bei Entscheidung berücksichtigen (aber keine Panik – bewusste Langfristentscheidung)
Checkliste: Das sollten Sie vor dem Wechsel prüfen
Diese Checkliste hilft Ihnen, alle wichtigen Punkte vor dem Wechsel zu prüfen.
A) Status & Lebenssituation
- Selbständig / angestellt / Mischfall geklärt
- Familienabsicherung bewertet (Partner/Kinder)
- Einkommen stabil und ausreichend
B) Gesundheit & Unterlagen
- Diagnosenliste erstellt
- Medikamentenliste vollständig
- Arztberichte gesammelt (wenn vorhanden)
C) Tarifwünsche
- Ambulant/Stationär/Zahn-Prioritäten definiert
- Selbstbehalt-Präferenz festgelegt
- Krankentagegeld-Bedarf geprüft
D) Wechseltermin
- Gewünschter PKV-Starttermin festgelegt
- GKV-Kündigungsfenster berechnet
- PKV-Bestätigung schriftlich vorhanden
E) Sicherheitsnetz
- Plan B: Was tun, wenn Antrag nicht angenommen wird? (Risikovorabklärung genutzt?)
Weiterführende Ratgeber
Häufig gestellte Fragen
Nächster Schritt: Unverbindlich prüfen – dann entscheiden
Sie haben sich informiert – jetzt können Sie kostenlos prüfen, welche PKV-Optionen für Ihr individuelles Profil bestehen. Ohne Abschlussdruck, ohne Verpflichtung.
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Autor

Finanzredakteur · 15 Jahre Erfahrung in Versicherungsthemen
Fachliche Prüfung

Prüfung nach Prüfstandard
Methodik & Quellenpolitik
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Grund, S. (2026). GKV → PKV wechseln als Selbständiger. Gewerbe-Anmeldung.com. https://www.gewerbe-anmeldung.com/krankenversicherung/gkv-zu-pkv-wechseln-selbstaendige
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